entwicklung tourismus alpen
Natur zu nutzen, ohne Natur zu zerÂstören, 12 Hütten, die ab Sommer neue Pächter suchen, Skifahren im Iran: von exotischen Bergen und ehrlicher Gastfreundschaft, Vom Gipfel bis zum Fjord: Skitouren in Nordnorwegen, GroÃes Degenhorn von der Volkzeiner Hütte, Video: Der Ortler â Südtirols König der Berge, Seefeld 2019: Das Einmaleins der 3 Disziplinen, Lahn-Lahn! Um 1955 herum begann der Massentourismus in den Sommermonaten und ab 1965 kam der Tourismus in den Wintermonaten hinzu. Eine sanfte Reise in die Alpen ist eine gute Balance zwischen Urlaub und Umweltschutz, denn dabei wird von der Anreise bis zu den Ak… Die Generation Messner wird von der Generation Lama abgelöst. Aber da mach ich mir keine groÃen Sorgen, weil in diese extremeren Gebiete ohnehin nur wenige kommen. Diese Kompensationsfunktion der Ãsthetik verÂschwindet mehr und mehr, die Alpen werden nur noch als Sportgerät, als Freizeitraum für hoch spezialisierte Interessen wahrgenommen. Doch auch deshalb, weil der gemeine Tourist gern die groÃen Zentren mit dem groÃen Angebot aufsucht. Im kulturellen Sinn kaum. Was könnte man daraus lernen? Skitourismus : Ischgl - Ballermann der Alpen. Der Tourismus spielt auch keine unwesentliche Rolle. 30%. Das ist der sogenannte Âmultioptionale Tourist, der sich alle Möglichkeiten offenÂhalten, nichts von vornherein ausÂschlieÂÃen will. weiter. (Laut BAK BASEL trägt Graubünden zusammen mit dem Tessin ohnehin die rote Laterne in der Performance der Schweizer Alpenkantone.). Sie sind nicht nur Theoretiker, sondern auch Praktiker, wandern viel und gern, vorzugsweise im Piemont. Die Umsätze im Jahr 2014 lagen um 7,1 % unter dem Niveau von 2006 und waren sogar um 3,2 % niedriger als im Krisenjahr 2009! Für das Jahr 2016 liegen derzeit nur die Sommerdaten vor und zeigen einen weit überdurchschnittlichen Nächtigungszuwachs in Südtirol von 7,8 % und in Tirol von 5,6 % gegenüber dem Vorjahr. Ich benutz die Infos selbstverständlich nur mit Quellenangabe ;-). Für Tirol zeigt das beigeschlossene Schaubild die relative Entwicklung der 34 Tiroler Destinationen von 2000 bis 2015. Um einen – wenn auch lückenhaften – Querschnitt über die touristische Entwicklung in den Alpen geben zu können – ein kurzer Blick auf drei Regionen. Die Veränderungen scheinen vom Trend zu Kurzurlauben und Städtetourismus, von den herrschenden politischen und wirtschaftlichen Krisen aber auch den in der Folge entstandenen Wechselkursrelationen beeinflusst und haben die Sommersaison spürbar mehr begünstigt als die Wintersaison. Die Alpen waren zu dieser Zeit noch gering besiedelt. Der Tourismus im Alpenraum befindet sich zurzeit in einem ruinösen Wettbewerb und stagniert seit 30 Jahren. British American Tobacco BMU Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit BMWA Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit CHF … Der Tourismus im Alpenraum befindet sich zurzeit in einem ruinösen Wettbewerb und stagniert seit 30 Jahren. Ihr 1984 erstmals veröffentlichtes Standardwerk âDie Alpenâ ist dieses Jahr neu überarbeitet erschienen. Armut / Entwicklung: Tourismus muss einen Beitrag zur Überwindung der Armut leisten – so-ziale Gerechtigkeit, Umweltgerechtigkeit und die Beteiligung der Menschen in touristischen Zielgebieten sind die Voraussetzungen dafür. Mahmoud, Die armen Alpen. Skipisten verursachten noch in den 1960er und 70er Jahren große Umweltprobleme, weil sie kostengünstig angelegt waren und die Vegetationsdecke im Sommer kaum gepflegt wurde. Die einen sehen darin ein Potenzial für Wachstum und möglicherweise eine Option, um den härter werdenden Wettbewerb im alpinen Skitourismus teilweise abzufedern; die andere Gruppe sieht im Fahrrad einen weiteren Schritt Richtung Ausbeutung der Alpen. Die Verstädterung und die ÂZersiedlung in den Talachsen der Alpen haben zugenomÂmen. Um die 500 Millionen Übernachtungen pro Jahr sprechen für sich. Hier das Bild, das uns Clemens Westreicher zur Verfügung gestellt hat, Wie die obigen Bemerkungen bestätigen, sind die Übernachtungen nur eine Seite der touristischen Medaille. Die Alpen können zeigen, dass es möglich ist, Natur zu nutzen, ohne Natur zu zerÂstören. Es gab nur einige kleinere Dörfer in den Tälern und wenige Bergbauern an den Hanglagen. Es waren vorallem englische Touristen, die sich ab Mitte des 19. Insgesamt sehe ich die Entwicklungen zu einem großen Teil auch kritisch und den dringenden Bedarf, unter anderem, hier neue Konzepte zu entwickeln, die uns neue Zielmärkte öffnen können und unsere Gastgeber, zumindest anfänglich, nicht zu unnötigen Investitionen zwingt. Aus der Zeitreihe der Nächtigungsentwicklung der letzten zehn Jahre (2005 bis 2015) können folgende Aussagen abgeleitet werden: Ohne die Daten einer weiteren und tiefer gehenden Analyse zu unterziehen lässt sich festhalten, dass der Tourismus in den Alpen sich positiv – wenn auch mit einem schwächeren Wachstum als der Tourismus insgesamt – entwickelt hat. 5-/4 Sterne: Wintersaison 2003/04 Auslastung Tirol: 55,9 %; 2013/14: 56%. Gerade in den mittleren Lagen ist es nötiger denn je, denn wir alle wissen, dass es den touristischen Hotspots wohl immer etwas leichter fallen wird, Gäste für sich zu gewinnen. Diese sehr globale in dem Artikel skizzierten Änderungen betrachten nur die großen Veränderungen ausgedrückt – wie Thomas Reisenzahn auch richtigerweise feststellt – nur in Nächtigungen. Autor: Anton Sölch ... Berühmt wurden neben Rousseaus Reisen aus Naturbegeisterung (u.a. Dann könnte das deine Chance sein! Nimmt man nur den ländlichen Raum her, ergibt sich vermutlich ein etwas anderes Bild. Einige Hütten suchen derzeit für die kommende Saison eine neue Pächterin oder einen neuen Pächter. Haben die Alpen eine kulturell verbindende oder trennende Funktion? Jahrhundert. Das gilt nicht nur für die in der erwähnten Studie berücksichtigten „Kernländer“ Tirol und Südtirol, sondern in gleicher Weise für andere Länder mit großem Alpenanteil, namentlich Vorarlberg und Salzburg. - Tourismus beschränkt sich auf geringe Zahl gut erschlossener Orte - Ab Mitte der 50er Jahre Entwicklung zum Massentourismus - 1950/51 war in Alpen mehr Sommerurlaub als Winterurlaub getrieben durch den starken Franken – fortgesetzte und massive Rückgänge verzeichnen. Für Graubünden waren lediglich die Nächtigungen in Hotels zugänglich, womit die Aussagekraft etwas eingeschränkt ist. Im AlpenÂraum gibt es traditionelle Infrastrukturen mit Wegen und Hütten, auf denen sich Wanderer oder Skitourengeher bewegen können, ohne etwas kaputt zu machen. 1896 richtete Österreich das k.k. Von den Alpenregionen konnte Südtirol im Lauf der letzten zehn Jahre mit 15 % das markanteste Wachstum verzeichnen, Tirol erreichte 10 % Zuwachs, während Graubünden ein Minus von 18 % hinnehmen musste. Tourismusentwicklung in den Alpen . "Diese Entwicklung wäre nie möglich gewesen, wenn wir keinen Tourismus hätten. Die Monatserhebung im Tourismus ist eine monatliche, bundeseinheitliche Totalerhebung bei Beherbergungsbetrieben. Doch überstrahlen die steigenden Nächtigungsergebnisse zumeist jede tiefere Analyse der betriebswirtschaftlichen Situation!! nachfolgend beschrieben, verwenden darf: Ihre Daten werden im Rahmen der Kommentarfunktion gespeichert, darüberhinaus aber für keine weiteren Zwecke verwendet. So könnte man das vielleicht auch sagen. Zu den gröÃten Irrtümern gehört die Ansicht, die Alpen seien eine reine Naturlandschaft. Jh.) Ich habe für alle gut eintausend Alpengemeinden in Ãsterreich die Zahl der Nächtigungen seit 1985 erhoben, der Rückgang beträgt in diesem Zeitraum rund drei Prozent. Der Punkt ist, dass dieses Hochgebirge mitten in dicht besiedelten Regionen liegt, im Einflussbereich groÃer Städte. Musste mich im Rahmen meines Tourismus-Studiums über das Thema Alpentourismus infomieren und hier waren wirklich nützliche Infos. Der Massentourismus in den Alpen hat schon oft für Schlagzeilen gesorgt. Die Rolle der Tirol Werbung im Tiroler Tourismus. Der Alpenraum wurde früh besiedelt und war infolge seiner zentralen Lage in allen Perioden eng mit der europäischen Geschichte verbunden. Vor 25 Jahren hat eine Gruppe Forscher die Alpen überquert. Erhalte regelmäÃig die Highlights von Bergwelten per Newsletter in dein E-Mail-Postfach. Ausgewählte Ergebnisse der Branchenanalyse finden sich unter http://oehv.at/Lobbying/Presse/Aktuelle-News/Top-Betriebe-haben-noch-ungenutztes-Potenzial-Non.aspx. Der Tourismus ist heute in einer Spirale der ständigen Erlebnissteigerung gefanÂgen, die irgendwann ins Leere zu laufen beginnt, wenn man die längste Hängebrücke und die spektakulärste Aussichtsterrasse auch gesehen hat. Der Wintertourismus steckt in der Krise. Februar 2016, Foto: mauritius images / Ilkka Uusitalo - skiing / Alamy. Zu einem überblickshaften Vergleich wurden Kernregionen der Alpen nämlich Tirol, Südtirol und Graubünden herangezogen. Diesen Sommer haben sie die Reise noch mal gemacht und enorme Veränderungen festgestellt, vor allem in … Der Tourismus spielt auch keine unÂwesentliche Rolle. Entwicklung der Hotellerie im Winter 2018/2019 nach Kennzahlen. Die Alpen waren immer stark durch GrenÂzen geprägt. Was hat sich verändert in den letzten 30 Jahren? Der Tourismus in den Alpen ist auf dem Vormarsch. Vor allem, … Das sollte uns bewusst sein und diese Botschaft steckt in der Schlussfolgerung von Franz Hartl wohl auch drinnen. Neben dem Bergbau, der Land- und Forstwirtschaft im Primärsektor und der Industrie im Sekundärsektor der Wirtschaft sorgen die Dienstleistungen, besonders auf dem Gebiet des Tourismus’, des Tertiärsektors für den wirtschaftlichen Aufschwung. Basis für den Vergleich ist die Datenbank WEBMARK Statistik Tool, die touristische Daten aus Österreich und seinen Nachbarländern sehr zeitnahe verfügbar macht. Wie hat sich unsere Sicht auf die Berge seither verändert? Im Gegenzug sind in den RandÂbereiÂchen viele Strukturen zusammenÂgebrochen und die Bevölkerung ist weiter zurückÂgegangen. Erholung und Abenteuerlust lockten fortan zunehmend vor allem die damalige akademische und finanzielle Oberschicht an. Die Alpen wurden anfangs als schöne Landschaft gesehen, als Kulisse für den Städter zur Erholung vom Alltag. Die Entwicklungen rund um das Thema Radtourismus in den Alpen werden heute kontrovers diskutiert. Für die sensiblen Bereiche muss eben die Raumordnung Ruhegebiete schaffen, Wege ausweisen, die nicht verlassen werden dürfen. Die Konsequenzen und die Auswirkungen von Fehlern zeigen sich hier sehr viel schneller und direkter. Die Besonderheit der Alpen â das besonders Schöne, besonders Erhabene â geht verloren und wird von funktionellen Werten ersetzt. Deutscher Tourismusverband Service GmbH Schillstraße 9 10785 Berlin Impressum Datenschutz. Ich habe für alle gut eintausend Alpengemeinden in Österreich die Zahl der Nächtigungen seit 1985 erhoben, der Rückgang beträgt in diesem Zeitraum rund drei Prozent. Comeback im Tourismus – Wo ein Wille, da ein Weg, Vorstandsmitglied der Verkehrsbüro Group I Geschäftsführerin Eurotours & Ruefa. Natürlich, ja. 2. Ich habe dafür den Begriff des Erlebnis-Burnouts geprägt. Die vergangene Wirtschaftskrise und die politischen Verwerfungen im Nahen Osten aber auch Klimawandel und Wechselkursänderungen haben die Reiseströme nachhaltig verändert und werden es noch weiter tun. Zum einen das bereits im Zusammenhang mit den Sommerdaten erwähnte niedrigere Ausgangsniveau (in diesem Fall in den Regionen außerhalb der Berge) und zum zweiten der Beitrag des Städtetourismus zum dortigen Wachstum. Es gab auch bereits industrielle Betriebe, aber aufgrund der schlechten Lage und der niederen Bevölkerungsdichte war diese Branche nicht profitabel genug. Magazin Jahrhunderts statt. Ein vieldiskutiertes Problem sind die ökologischen Auswirkungen auf den Lebensraum. Die Landwirtschaft in den Bergen war die bedeutendste Einnahmequelle. ich kann ihren Ausführungen gesamtheitlich sehr viel abgewinnen, was sich allerdings in keinem Kommentar findet, ist das Sterben der kleinen Anbieter. Diese markant stärkere Entwicklung der Sommersaison gilt für alle drei untersuchten Destinationen in ähnlicher Weise. Hier zeigt er uns seine schönsten Foto-Impressionen von schwindelerregenden Marmorschluchten, versteckten Thermalquellen im Dschungel und Street-Food, das besser nicht im Magen landen sollte. Tourismusentwicklung in Alpen. Seit dem 18. Die von Franz Hartl angeführten und interpretierten Zahlen bestätigen, dass die alpinen Regionen in Österreich in ihrer Tourismusentwicklung gut unterwegs sind. Die touristische Eroberung der Alpen begann mit den erfolgreichen Erstbesteigungen einiger Alpengipfel bereits im 14. Die Alpen sind schon fast zu einem Mekka des Wintersports geworden, das jedes Jahr eine gigantische Zahl an Besuchern aus allen Kontinenten beherbergt und bereits in frühen Phasen einen Massentourismus erfahren hat. Jahrhundert erreichte der Alpinismus seine erste Blütezeit durch die literarisch-wissenschaftliche Beschreibung der Besteigung des Mont Blanc. Die Umsätze in der österreichischen Tourismusbranche stiegen in den vergangenen Jahren stetig an. Die Corona-Krise hat sowohl Hüttenbetreibern, als auch Hüttenliebhabern einen ordentlichen Dämpfer verpasst â auf einen baldigen Neustart darf aber gehofft werden. Das glaubt ja heute keiner mehr. Im Vergleich dazu erzielte Österreich im selben Zeitraum einen Nächtigungszuwachs von 13 % und etwa Bayern sogar einen von 20 %. Bergwelten: Beginnen wir ganz grundsätzlich: Was sind die Alpen? 23. Die Transitprobleme sind am Brenner in Ãsterreich die gleichen wie am Gotthard in der Schweiz. Man müsste die Daten mit allen Tourimusanstellen wie Souvenirläden Skipisten etcc zusammenstellen und dann vergleichen. Wenn man die Masse verteilt, kann das nicht erst recht zu Problemen führen? So wurde aus einer Waldlandschaft eine kleinräumige offene Landschaft â eine Produktionslandschaft, kann man sagen. Diese Zuwächse sind allerdings in der Hauptsache auf eine überdurchschnittliche Entwicklung des Tourismus in den Städten zurückzuführen. Wenn der Wunsch, ferne Berge zu erkunden und tief in fremde Kulturen einzutauchen unaufhaltsam wird, bucht man entweder ein Ticket nach Indien, um sich selbst zu finden oder fliegt in den Iran, um Ski zu fahren. Seit 1991 gibt es die grenzüberschreitende Alpenkonvention mit einem Gebiet von 190.000 Quadratkilometern. Skiorte werden deshalb zu Vergnügungsparks für Spaßwütige. Fotograf Kristof Stursa hat sich für Letzteres entschieden und nimmt uns mit seinen Fotos auf eine exotische Reise und einen Skitrip der etwas anderen Art mit. Bei der überdurchschnittlichen prozentualen Zunahme des Sommertourismus in den alpinen Regionen dürfte das im Vergleich zum Winter niedrigere quantitative Ausgangsniveau bei den Nächtigungen eine Rolle spielen. Ja genau, wahrscheinlich sind diese Zahlen nur ein Hinweis auf die Tourismusentwicklung. Wie könnte denn heute in dieser kleinräumigen Kulturlandschaft ein rücksichtsvolles Wirtschaften aussehen? Sie sprechen eine Tatsache an, die unvermeidlich scheint: Die Konzentration im Tourismus setzt sich weiter fort: Untersuchungen stellen fest, dass das Nächtigungswachstum vor allem die schon bisher tourismusintensiven Gemeinden begünstigt und die touristisch extensiven Gemeinden in ihrer Entwicklung zurückfallen. Bergwelten-Redakteur Martin Foszczynski hat die östlich von China gelegene Insel 2019 erkundet und ein echtes Paradies für Outdoor-Abenteurer entdeckt. Erwähnenswert erscheint zudem, dass innerhalb der alpinen Regionen eine zum Teil hohe Konzentration der Übernachtungen zu beobachten ist. Entwicklung und Entstehung des Massentourismus Folgen des Massentourismus in den Alpen Naturraum Alpen Entwicklung am Beispiel Sölden vor den 50ern Folgen durch Sommersport Folgen durch Wintersport Folgen durch Tourismus - Ende 18.Jh -> Rückgang der Einwohnerzahlen … Dahinter stehen wieder kleinere Destinationen mit z.T. Mit Urlaub geht es erst um 1880 richtig los. Auch das Wachstum in der Hotellerie geht vor allem von großen Unternehmen hauptsächlich in den Städten aus. 17,5%, in den Tourismuszentren ist dieser Wert weitaus höher; In Österreich liegt der Anteil bei 5,6% * Quellen: T-Mona Sommer 2020 und Winter 2019/20, WK Tirol, Landesstatistik, MCI Tourismus. Die touristische Entwicklung muss sehr behutsam erfolgen, dass nicht der Satz von Hans Magnus Enzensberger eintrifft: „Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.“ Sommers wie winters ist es Zeit für Urlaubs- und Erholungsangebote, die Mensch und Natur respektieren, fern von zerstörerischem Massentourismus in den Alpen. Der Mensch ist Kopf und Körper. Dass sich Graubünden aus den genannten Gründe – aber auch wegen struktureller Gegebenheiten – schwer tut, liegt auf der Hand und das Bild würde sich auch unter Einbeziehung der Parahotellerie nicht grundlegend ändern. 27% auf ca. Der Wintertourismus (bzw. Ein Gespräch mit dem Kulturgeografen und Alpenforscher Werner Bätzing. Wenn man allerdings die letzten zehn Jahre Revue passieren lässt, wird ersichtlich, dass er eine offenbar sehr uneinheitliche Entwicklung nahm und in den Zuwächsen etwa mit den Städten oder auch mit einzelnen Regionen außerhalb der Berge nicht mithalten konnte. Aber die Menschen wussten immer, wie man sie nutzt, ohne groÃe Katastrophen auszulösen. Von der schönen Kulisse zum funktionellen Sportgerät: über die Zukunft der Alpen und was Europa von seinem zentralen Hochgebirge lernen kann. Auch den Tourism… Dieser Text stammt aus dem Bergwelten Magazin (04/2015). Weitere Informationen finden Sie in unserer, http://oehv.at/Lobbying/Presse/Aktuelle-News/Top-Betriebe-haben-noch-ungenutztes-Potenzial-Non.aspx, In Szenarien denken und handeln – ein Gebot der Stunde. Nix mehr verpassen! Die Krise in Nordafrika und dem Nahen Osten und die Flüchtlingsbewegungen in Südosteuropa haben sichere Urlaubsdestinationen offenbar wieder attraktiv gemacht. Damit die Alpenlandschaft auch für nächste Generationen weiterhin ein echtes Naturjuwel bleibt, müssen sich die Tourismusbranche und die Reisenden nachhaltig anpassen. Das Sensibilisieren für die alpine Performance und Bedeutung des Tourismus gelingt am ehesten über die (positiven) Nächtigungszahlen. in Europa. Wo könnte man seinen Vitamin D-Speicher also besser wieder auffüllen als auf ein paar leichten Bergtouren? Es ist das Bürgertum, das Âzuerst in die Alpen geht, die Arbeiter folgen später. Du liebst die Berge und kannst dir ein dauerhaftes Leben auf der Hütte vorstellen? Die vertragen eine ganze Menge. Entwicklung des modernen Tourismus (ab 18. Sie haben ohne Zweifel Vorteile sowohl bei der Aufbringung von Eigen- als auch Fremdkapital, während es für die mittelständische Hotellerie schon eine Herausforderung darstellt die Modernisierung ihres Angebotes zu bewältigen. Jahrhunderts stark ausgeweitet, vielerorts ist er zur Leitbranche der wirtschaftlichen Entwicklung geworden. • Ausgangslage Alpentourismus • Herausforderungen • Perspektive natur- und kulturnaher Tourismus • Ausgewählte Beispiele • … Nachhaltige Entwicklung im Tourismus in den Alpen Ökotourismus als Chance für eine nachhaltige Entwicklung 5 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS ADAC Allgemeiner Deutscher Automobil-Club AK Alpenkonvention B.A.T. Thema Tourismus in den Alpen Thema Tourismus in den Alpen „Wir müssen die Alpen neu sehen lernen“ 18 alpinwelt 3/2018 alpinwelt 3/2018 19 Fotos: Großes Bild: David Birri/Grindelwald Tourismus, Porträts: Jürgen Schmude, Martin Walser, Jens Badura Diese erste Phase des MassenÂtourismus war von der ErschlieÃung durch die Eisenbahn und vom boomartigen Wachstum der Städte und des BürgerÂtums geprägt. In diesem Zeitraum lag das Wachstum der Alpenregionen in der Wintersaison bei 7 % während die Sommersaison um 13 % zunahm. Werner Bätzing: Die Alpen sind das einzige Hochgebirge im Zentrum Europas, vergleichbare GeÂbirge haben wir nur noch in der äuÃersten Peripherie des Kontinents: im Kaukasus oder in Nordskandinavien. Noch ist zwar Winter, doch die milden Temperaturen lassen uns bereits vom Frühling träumen und bald stehen uns wieder ungetrübte Sonnentage bevor. Jährlich erreichen die Alpen mehr als 100 Millionen Touristen weltweit, sodass negative Auswirkungen auf die Natur und Landschaft leider nicht ausbleiben. Das ist auf der ganzen Welt einmalig. Wir empfehlen 10 Wanderungen mit Frühlingsgefühl-Garantie. Dieses Sterben der Kleinen sehe ich als große Gefahr, welche nachhaltig die regionale Entwicklung im ländlichen Raum schädigt. in die Alpen) die beiden Italienreisen des Johann Wolfgang von Goethe (1786 bis 1788 und 1790), die das Italienbild der Deutschen prägten. Es ist im Lauf der letzten Dekade kontinuierlich um insgesamt 10 % gewachsen. Eine verbindende Identität kristallisiert sich eher an den Problemen heraus, die den gesamten Alpenraum betreffen und nur gemeinsam lösbar sind, Umweltprobleme etwa. Vorauszuschicken ist, dass ein grenzüberschreitender Datenvergleich aufgrund unterschiedlicher Definitionen, Erfassungen und Verfügbarkeit nur mit Einschränkungen möglich ist. Geschichte vor 1945. Zentrale: Ranking der Skigebiete in Österreich nach Länge der … Nein. Positiv ist aber, dass in den letzten Jahren die kulturelle Identität auf regionaler Ebene eine Renaissance erlebt hat. Das war aber noch mehr Abenteuer, nicht Urlaub. Die Entwicklung des Eisenbahnnetzes ermöglichte eine schnelle Ausweitung des Tourismus. höchst unterschiedlicher Entwicklung (siehe Beitrag von Clemens Westreicher) und es ist damit noch lange nicht gesagt, wie es auf der untersten Ebene den Unternehmen Hotel-, Restaurant- und Freizeitbetrieben geht, die alle zusammen mit Gewerbe und Landwirtschaft Teil unseres Angebotes sind. 1896 wird das K.u.K. Ja, das ist eine meiner zentralen Thesen: In den Alpen werden Grundsatzprobleme des Umgangs mit der Natur sichtbar und fassbar, die überall in Europa verdrängt werden können, nicht aber in den Alpen.